Anja Schindler

20.10. - 11.11.2018   und   6.1.- 6.2.2019

9. Juni - 30. September 2018

16. März bis 22. April 2018

 

Die Künstlerin Anja Schindler wird ihr gesammeltes Kuriositätenkabinett von Klotten an der Mosel in das Kunsthaus BBK bringen. Bei uns zeigt sie das Sammelsurium, das Kompendium, die Wunderkammer, deren verbindendes Element die Farbe Türkis ist. Damit zeigt uns die Künstlerin die Kraft der Symbolik und die menschliche Urfunktion des ikonographischen Verstehens.

 

27. August bis 24. September 2017

 

Ausstellungseröffnung und Übergabe der Preise: Sonntag. 27.08.17 um 11.00 Uhr.

Musikbegleitung: „MALOU“ (Mareike BERG) Songwriterin Gesang/Gitarre

Laudatio: Simone Maria DIETZ (Kunsthistorikerin M.A., Karlsruhe)

Der Kunstpreis wird in Form eines Haupt- sowie eines Förderpreises vergeben

 

 

 Zehnthaus Jockgrim
Ludwigsstraße 26, 76751 Jockgrim.

Öffnungszeiten: Fr 20-22 Uhr, Sa 15-17 Uhr und So 11-17 Uhr.

Siehe auch Albert-Haueisen-Kunstpreis  und  Zehnthaus Jockgrim

 

 

26. Oktober 2016 bis 23. April 2017

Kinderworkshop Samstag 19. November 2016

 

Welche Farbe hat der Tod? Wir Europäer assoziieren dazu wohl am ehesten Schwarz. Schwarz wie die Nacht, die Erde und das tiefe Grab darin, schwarz wie die Trauer und die Kleidung, die wir bei Beerdigungen tragen. Rabenschwarz. Doch die zeitgenössische Künstlerin Anja Schindler wird uns zeigen, dass das Ende des Lebens auch eine ganz andere Farbe haben kann. Vom 26. Oktober 2016 bis zum 23. April 2017 wird ihre Ausstellung „Der Tod ist himmelblau“ die Räume und Exponate des Ägyptischen Museums der Universität Bonn verwandeln und in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Was wir heute über die Kultur der alten Ägypter wissen, haben uns zum größten Teil die Pyramiden sowie die darin gefundenen Gräber, Mumien, Grabbeigaben, Kunstwerke und Inschriften darin „erzählt“. Aus solchen Grabkontexten stammen die meisten der Objekte ägyptischer Sammlungen, etwa Särge, Mumien, Reliefs oder Grabbeigaben wie Möbel, Gefäße, Amulette oder kleine Dienerfiguren (Uschebtis).

 

Für die alten Ägypter war der Tod – ein bei uns ein immer noch oder erneut wieder stark tabuisiertes Thema – allgegenwärtiger Bestandteil des Lebens ebenso ein ausgeprägter Glaube an ein Jenseits. Nicht das schwarze Ende des Lebens, sondern ein neuer Anfang, die Fruchtbarkeit am Beginn eines neuen Zyklus', dem Leben nach dem Tod. Was könnte dazu besser passen als das für Anja Schindlers Arbeiten charakteristische Blau, die Farbe des unendlichen Himmels, der Ferne, des Geistigen, der romantischen Sehnsucht?

 

Im Folgenden finden Sie regelmäßig Informationen über das Projekt, über die Forschungsreise nach Ägypten und die Künstlerin Anja Schindler.

 

 

Weitere Details zur Ausstellung und viele Bilder zur

Forschungsreise von Anja Schindler nach Ägypten hier

 

 

1. Oktober 2016 bis 22. Januar 2017

März - April 2016

Oktober 2014

 "NEXUS II"

Mittelrhein-Museum -  Koblenz
Eröffnung: 5.Oktober 2014 um 11.00 Uhr
nexus-kunstprojekt

 

 



Nascendo morimur (Geboren sein, heißt sterben)

Maarten van Heemskerck (Umkreis)


Die unauflösbare Verbindung von Leben und Tod war ein beliebtes Thema in der Kunst des 16. und 17. Jahrhunderts. Als Ausdruck dieser Verbindung wählte ein dem Umkreis Maarten van Heemskercks entstammender Künstler einen nackten Knaben als Sinnbild des gerade beginnenden Lebens. Der Maler lässt uns im Prinzip zwar im Unklaren darüber, ob der Junge schläft oder bereits wieder am Ende seines Lebens angelangt ist, aber der von leichenblasser Haut gezeichnete Körper ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Ende nah ist... Zudem hält der Kleine, der mit seinem rechten Arm auf einem Totenschädel – dem Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens – ruht, in seiner linken Hand einen Stab mit einer Kartusche, welche die Aufschrift nascendo morimur – sinngemäß

etwa ‚geboren, um zu sterben‘ trägt. Solche Motive der Sterblichkeit sind bereits im 16. und verstärkt im 17. Jahrhundert als bildliche Mahnung zu begreifen: Im christlichen Sinne gelesen, veranschaulichen sie das vergebliche Streben nach vergänglichen irdischen Gütern und fordern dazu auf, sich in jedem Moment die eigene Vergänglichkeit – quasi die ständige Anwesenheit des Todes im Leben – vor Augen zu führen. Der zugrundeliegende Moment – und der mahnende Aufruf zur Reflexion – behalten im Eigentlichen bis in unsere Tage hinein ihre Gültigkeit.


8 - 9 / 2014

Fragile 1
Fragile 2